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Die
Bankgesellschaft Berlin sieht großes Investoreninteresse an ihrer zum
Verkauf stehenden Tochter Berliner Bank.
"Namen von Einzel-Interessenten will
ich nicht nennen. Aber die Resonanz ist außerordentlich groß", sagte
Vorstandschef Hans-Jörg Vetter der "Berliner Zeitung". Es gebe Anfragen
von öffentlich-rechtlichen, genossenschaftlichen und privaten Banken in
Deutschland sowie von ausländischen Private-Equity-Gesellschaften. Bis 13.
Januar werde die Bank nun entscheiden, mit wem sie Verhandlungen aufnehme.
Interesse an dem Institut mit seinen
rund 14.000 Firmen- und 318.000 Privatkunden haben unter anderem die HVB,
die Commerzbank, die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) und die HSH
Nordbank bekundet. Die Frist f¨¹r die Interessenbekundungen war am
Freitagnachmittag abgelaufen.
Nach einem Bericht der "Berliner
Morgenpost" ist auch die Deutsche Bank interessiert. Dagegen sagte der
Chef der Landesbank-Baden-W¨¹rtttemberg (LBBW), Siegfried Jaschinski, sein
Haus sei nicht an der Berliner Bank interessiert.
Die Bankgesellschaft, die noch vor
einigen Jahren nur durch Milliarden-Hilfen des Landes Berlin vor dem Aus
gerettet werden konnte, muss die Berliner Bank wegen EU-Auflagen bis Ende
2006 verkaufen.
Quelle:n-tv.de
Samstag, 10. Dezember
2005
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