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Schröder und Putin wollen Partnerschaft ausbauen | ||
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Donnerstag
9. Oktober 2003, 11:13 Uhr Jekaterinburg (dpa) - Russland und
Deutschland wollen ihre stabilen politischen und wirtschaftlichen
Beziehungen zu einer langfristigen Partnerschaft im Energiesektor ausbauen.
«Die Energiepolitik ist eine wichtige strategische Ausrichtung
unserer Zusammenarbeit», sicherte der russische Präsident
Wladimir Putin Bundeskanzler Gerhard Schröder am Donnerstag zum
Abschluss der Regierungskonsultationen in der Stadt Jekaterinburg zu. Beide Politiker bekräftigten
ihre Forderung nach einem Einsatz der Vereinten Nationen im Irak. «Wir
haben eine gemeinsame Position, die gekennzeichnet ist durch den
gemeinsamen Willen, dass die Vereinten Nationen wirklich eine f¨¹hrende
Rolle spielen m¨¹ssen», betonte Schröder. Der Kanzler äußerte
sich zur¨¹ckhaltend zum Termin der f¨¹r den 23. und 24. Oktober geplanten
internationalen Geber-Konferenz in Madrid. Die Vorarbeiten des
Internationalen Währungsfonds und der Weltbank sollten bis dahin
abgeschlossen seien, sagte Schröder. Deutsche und russische Unternehmen vereinbarten in
Jekaterinburg gemeinsame Projekte vor allem im Energiesektor mit einem
Investitionsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Putin k¨¹ndigte
einen Energiegipfel beider Länder f¨¹r das kommende Jahr an. |