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Unter
diesem Zeichen verhandeln die Erdöl exportierenden Länder
Preisstabilität auf dem Rohölmarkt ist oberstes Ziel der OPEC.
Allerdings führten der Irak-Krieg und geringe Lagerbestände in den
USA und China zuletzt zu erheblichen Preisschwankungen.
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) wurde am 14.
September 1960 in Bagdad gegründet, um den Weltmarktpreis von Rohöl
zu regulieren. Anlass war die einseitige Senkung der Listenpreise durch
multinationale Erdölfirmen. Die OPEC soll deshalb die Förderpolitik
der Mitgliedsstaaten abstimmen und die Preise für Rohöl stabil halten. Dem Öl-Kartell gehören seitdem elf Staaten an: Algerien, Indonesien, Irak, Iran, Katar, Kuwait, Libyen, Nigeria, Saudi-Arabien, Venezuela und die Vereinigten Arabischen Emirate. Saudi-Arabien verfügt über die größten bekannten Rohölreserven. Die OPEC-Länder decken ein Drittel der täglichen Öl-Nachfrage weltweit ab.
Preisschwankungen
Der Ölpreis richtet sich nach der Menge des geförderten Rohöls,
das in Barrel (ein Barrel: 159 Liter) berechnet wird. Allerdings fördern
die einzelnen OPEC-Staaten mehr Öl als untereinander vereinbart, so
dass der Preis 2003 trotz immer höheren offiziellen Förderquoten
sank.
2004 ist der Ölpreis jedoch eklatant gestiegen, im März kosteten
ein Barrel der wichtigsten Rohölsorte Brent mehr als 36 Dollar. Im
Mai stieg er sogar über 40 Dollar. Dieser Trend wird sich laut Prognosen
in den kommenden Jahren fortsetzen.
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