Hafenpartnerschaft
Shanghai-Hamburg geschlossen
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Die Häfen der ostchinesischen Wirtschaftsmetropole
Shanghai und der deutschen Hansestadt Hamburg haben eine Partnerschaft
geschlossen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag in Shanghai
von den Leitern der Shanghaier Hafenverwaltung, Xu Peixing, und der
Hamburger Senatsverwaltung für Hafen-, Dienstleistungs- und
Wirtschaftsinfrastruktur, Manfred Reuter, unterzeichnet. Während Shanghai mit einem jährlichen
Umschlagsvolumen von 300 Millionen Tonnen und mehr als 11 Millionen
Containern der drittgrößte Hafen der Welt ist, gehört der
Hamburger Hafen zu den 10 größten der Welt und ist der zweitgrößte
in Europa. In Hamburg befinden sich außerdem mit mehr als 320 die
meisten Vertretungen und Filialen chinesischer Firmen und Einrichtungen in
Deutschland. Die beiden Häfen pflegen schon seit langem gute
Kontakte. Shanghai und Hamburg sind außerdem
seit 1986 durch eine Städtepartnerschaft verbunden.
Bayer
baut China-Geschäft aus Die Bayer AG will ihr China-Geschäft weiter ausbauen.
Dies bestätigte Dr. Wolfram Wagner, der Präsident von Bayer
Technology Services, eines Tochterunternehmens des Leverkusener Chemie-
und Pharmakonzerns vor der Presse in Beijing. Ein entsprechendes chinesisch-deutsches Abkommen über die
Errichtung einer Anlage zur Produktion des Lackrohstoffs HDI für den
Weltmarkt im ostchinesischen Caojing bei Shanghai war im Rahmen des jüngsten
Deutschlandbesuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in
Berlin unterzeichnet worden. Die rund 100 Millionen Dollar teure HDI-Anlage in Caojing
soll nach Angaben von Bayer-Manager Wagner eine Gesamtkapazität von
bis zu 50.000 Tonnen jährlich haben. Mit dem Bau der neuen Anlage
soll im Herbst 2004 begonnen werden. Für den Produktionsstandort Caojing in der Nähe von
Shanghai sind Gesamtinvestitionen von rund 3,1 Milliarden US-Dollar
vorgesehen. Die Bayer AG betreibt insgesamt 12 Produktionsstätten in
China.
Mercedes
Made in China Im kommenden Jahr werden die ersten Mercedes-Limousinen
der C- und E-Klasse in Beijing hergestellt werden. Im Beijinger
Daimler-Chrysler-Joint Venture "Beijing Jeep Corporation" im
Industriepark Yizhuang sollen vorläufig jährlich 20.000 Autos
und Motoren montiert werden. Produktionsbeginn wird 2005 sein. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung war während des
Deutschlandbesuchs von Ministerpräsident Wen Jiabao in China
unterzeichnet worden. Das zum Daimler-Chrysler Konzern gehörende
Unternehmen Mercedes-Benz hatte im vergangenen Jahr 33.000 Autos auf dem
chinesischen Festland und in der Sonderverwaltungszone Hongkong verkauft,
darunter 12.000 Mercedes. In China sind rund 135.000 importierte
Mercedes-Limousinen im Einsatz.
Chinesisch-Deutsches
Wirtschaftsforum in Tianjin eröffnet In der nordchinesischen Stadt Tianjin hat am Sonntag das
Chinesisch-deutsche Wirtschaftsforum 2004 begonnen. Mehr als 300
Regierungsbeamte, Wirtschaftsexperten und Unternehmer beider Länder
nehmen daran teil. Im Mittelpunkt der zweitätigen Beratungen stehen
multinationale wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklungschancen der
Unternehmen Chinas und Deutschlands vor dem Hintergrund der
wirtschaftlichen Globalisierung. In seiner Eröffnungsrede bewertete der
stellvertretende Leiter des Forschungszentrums für wirtschaftliche
Entwicklung beim chinesischen Staatsrat, Xie Fuzhan, den gegenwärtigen
Stand der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder als
hervorragend und zukunftsorientiert. Dabei verwies er auf das schnelle
Wachstum des bilateralen Handels und die Zuströme deutscher
Investitionen nach China. Diese Meinung teilte von Hans Dieter Merz, Leiter der
deutschen Unternehmer- Delegation. Er sagte, China sei mittlerweile
Deutschlands wichtigster Handelspartner in Asien mit einem bilateralen
Handelsvolumen von 41,8 Mrd. US-Dollar allein im vergangenen Jahr. Die
deutsche Wirtschaft rechne mit einer Verdoppelung des bilateralen
Handelsaustausches bis zum Jahr 2010. Veranstaltet wird das diesjährige
Forum von Chinas Wirtschaftszeitung Jingji Ribao in Zusammenarbeit mit dem
deutschen Wirtschaftsmagazin ChinaContact und dem chinesischen Industrie-
und Handelsverband in Deutschland.
来自北京周刊 |